Themensuche
Liebes Weinstraßen-Team, ich finde Eure Zeitung ja gut, vermisse allerdings eine aktuelle Sport- Berichterstattung. Ich würde es interessant finden, in der Bezirkszeitung nachlesen zu können, was auch die anderen Fußballteams aus dem Unterland für Ergebnisse erzielt haben. Ansonsten: Macht weiter so.
H. Ambach, Kaltern
Berichterstattung
Ich habe den letzten Titelbericht Ihrer Zeitschrift gelesen und muss sagen, der Artikel bringt es auf den Punkt: Immer häufiger werden wir Eltern für die Kinderbetreuung zur Kasse gebeten. Das Land erwartet sich von uns, dass wir arbeiten und gleichzeitig den Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Was aber nützt es mir, wenn ich das Geld, das ich verdiene, für die Kinderbetreuung wieder ausgeben muss? Wir leben angeblich in einem so reichen Land, aber mehr Unterstützung für die Kinderbetreuung ist anscheinend nicht möglich! Danke für Ihre Berichterstattung, vielleicht bewirkt dies ein Umdenken bei den Politikern in der Gemeinde und beim Land?
Anton Morandell, Kaltern
Verkehrsproblem hausgemacht?
Wer zu den typischen Stoßzeiten von Bozen nach Eppan fährt, kommt teilweise nur im Schneckentempo voran. Wenn man dann in die Autos hineinschaut, sieht man leider viel zu oft nur einen Autofahrer oder eine Autofahrerin drinnen sitzen. Warum klappt das Modell der Fahrgemeinschaften nicht? Mittlerweile bietet der Gemeindenverband eine recht gute Fahrgemeinschaft im Internet an- es soll recht gut funktionieren. Eine Überlegung wäre es jedenfalls sicher wert.
K. Thaler, Eppan
Reiches, armes Land?
Ich bin eine Mitt-20gerin, habe in Bozen Wirtschaft studiert und erfolgreich abgeschlossen, habe Berufserfahrung im Ausland (was ja offensichtlich erwünscht ist, aber von den Südtiroler Arbeitgebern in der Praxis so gut wie ignoriert wird) und wenn ich hier in Südtirol eine Arbeit suche, muss ich mich mit einem Gehalt "abgeben", bei dem ich mich frage "Hallo, wie soll ich mir denn alles leisten können, was so angepriesen wird (von PensPlan bis eigener Wohnung)...was man machen sollte um im Alter abgesichert zu sein?". Seit ich wieder in Südtirol bin musste ich mir bei ca. 90% der Vorstellungsgespräche (und ich hatte einige), entweder direkt oder durch die Blume gefallen lassen, dass ich mit Gedanken an die Familienplanung auch gleich die Arbeitsstelle vergessen könnte. Davon abgesehen, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen könnte, wie ich ein Kind „finanzieren“ soll, plane ich auch keine Familie. Leider bin ich offensichtlich im "perfekten" Alter. Blöd oder? Zusätzlich kommt noch das Problem, dass man als Frau im Durchschnitt in Südtirol so 200-300 Euro weniger verdient... mit den gleichen Voraussetzungen? Eine Freundin von mir hat sich in einer Bank beworben, hat die Stelle jedoch abgelehnt, weil sie was Besseres gefunden hat. Ein Kollege von ihr hat die Stelle angenommen, er war die zweite Wahl, jedoch hat er am gleichen Tag 300 Euro mehr angeboten bekommen und das mit den gleichen Studienvoraussetzungen. Wie kann man sich denn das erklären? Ich würde ja gerne was für die Wirtschaft tun, aber wenn man als Absolventin einer Uni ein Gehalt verlangt, das Netto über die 1300 Euro geht, würden viele Personalleiter einem gerne den Vogel zeigen. Und ich möchte betonen, dass ich von Arbeitsplätzen rede, die Arbeitnehmer MIT Studientitel suchen. Mit welchem Geld soll man sich denn die Studienjahre für die Pension kaufen? Nimmt man an, dass man Eltern hat, die einem bei allem finanziell unterstützen oder dass man im Lotto gewinnt?
(Leserin will namentlich nicht genannt werden)
„Schön, dass es noch ehrliche Menschen gibt!“